05.12.08 Last, but not least

05.12.08 Last, but not least

Sonntag 18. Januar 2009 von admin

Mittlerweile sind wir seit fünf Wochen zurück in Deutschland. Dennoch habe ich es noch nicht geschafft, den Bericht zu vollenden. Nicht, weil ich zu faul war, sondern weil ich dieses Kapitel einfach nicht beenden wollte. Denn  mit diesem Tagesbericht endet unsere Reise und damit eine unvergessliche Zeit, die ich am liebsten einfrieren würde. Der Tag selbst war sicher eben so unvergesslich wie alles, was wir erlebt haben und an dessen Ende, wobei ich den Tag bis zur Landung in Frankfurt einrechne, blieb mir einmal mehr nichts anderes übrig, als “Ach, Indien!” zu sagen.
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04.12.2008 Finale Destination

Mittwoch 17. Dezember 2008 von admin

Erneut ging es in den frühen Morgenstunden los, diesmal sogar noch früher, denn wir haben uns schon um sechs auf den Weg gemacht. Wir, das sind in unserem Fall leider nur wir drei, Tobby und Olli müssen krankheitsbedingt passen und man merkt ihnen an, wie sehr sie es bedauern, gerade auf der letzten Etappe nicht dabei sein zu können. Aber auf dem Rad haben beide auch wirklich nichts zu suchen und er wäre wirklich fahrlässig, da jetzt irgendetwas zu riskieren.

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03.12.2008 Ein Tag wie jeder andere, könnte man meinen

Mittwoch 17. Dezember 2008 von admin

Am nächsten Morgen sollten wir eigentlich um sechs los, aber wir konnten es auf acht hochschrauben. Was ganz gut war, denn es war auch um acht noch recht kalt. Die Straßen, auf der es für uns nach Maram geht, ist die Schlechteste, die wir überhaupt in Indien hatten. Die gleiche „Qualität“ hatten wir zwar schon, aber es ging hoch und runter und das auf sehr trockenem, sandig-steinigem Untergrund. In Maram angekommen, erwarteten uns nach kurzer Erfrischung nicht weniger als 1500 Studenten. Ein wirklich schöner Empfang, mit einigen Tänzen und Interaktion. Anschließend ging es zur Pressekonferenz, die ebenfalls in gemütlicher Atmosphäre stattfand.

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02.12.2008 Begegnungen

Mittwoch 17. Dezember 2008 von admin

Heute hatten wir unseren zweiten Tag auf dem Hornbillfestival, allerdings unter ganz anderen Vorraussetzungen als am Vortag. Schon gegen halb zehn waren wir Vorort und dachten schon, dass wir den Anfang verpasst hätten, denn laut Programmheft sollte es schon um 09:00 Uhr losgehen. Allerdings handelt es sich, wie sollte es anders sein, um einen Rechtschreibfehler und so mussten wir noch eine halbe Stunde warten, ehe es losging. Da wir uns extra beeilt hatten, um diesmal auch den Anfang zu sehen war die Ernüchterung und Erleichterung zwar groß, aber uns überrascht hier auch nicht mehr wirklich viel. Einmal mehr „Ach Indien!“

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01.12.2008 - Nie wieder Alkohol…

Donnerstag 4. Dezember 2008 von admin

Heute stand das Hornbillfestival als einziger Tagesordnungspunkt auf dem Programm und es hat sich gelohnt. Wir sind mit dem Bus auf ein Plateau gefahren, auf dem alljährlich ein Volksfest der besonderen Art stattfindet. Alle Stämme des Nagalandes sowie eingeladene Stämme aus den anderen Bundesstaaten stellen sich in Tänzen, Gesängen und durch ihre traditionelle Kleidung vor. Eröffnet wurde das ganze vom hiesigen Gouverneur, der Vizepräsident, der eigentlich kommen sollte, konnte aufgrund der Regierungskrise nicht kommen. Ansonsten rannten hier noch etwa 70 Ausländische Touristen herum.

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30.11.2008 - ZDF - Zahlen, Daten, Fakten

Donnerstag 4. Dezember 2008 von admin

Heute mal ein etwas anderer Bericht. Aber irgendwie ist ja jeder anders, hoffe ich zumindest. Es geht um Zahlen, das verrät ja schon die Überschrift. Die erste Zahl lautet drei. Heute genau seit drei Monaten sind wir unterwegs. Erst die Tour durch Deutschland, dann die Rüstzeit für die Reise durch Indien und anschließend unsere Tour hier. Die geht nun seit 51 (einundfünfzig!) Tagen. Drei Monate sind schon eine lange Zeit und wir seit dem aus unserem Alltag herausgerissen. Nichts war normal, jeder Tag war anders, fast jede Nacht in einem anderen Bett, jeden Tag neue Gesichter und Eindrücke. Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich bereue keine Sekunde!

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29.11.2008 - Kletterspaß

Donnerstag 4. Dezember 2008 von admin

60 Kilometer sollten es heute sein und allesamt gingen Bergauf. 30 davon sogar merklich und das schöne war, dass wir alle fit genug waren, dies zu meistern. Es war wirklich keine Verschnaufpause, aber daran sieht man, dass wir nun seit fast 3 Monaten (in meinem Fall 2) auf dem Rad sitzen…
Es geht uns aber mit Sicherheit auch leicht von der Hand, weil wir in Gedanken schon die Heimat zum Greifen nah haben. Wobei wir uns wahrscheinlich eher auf den Weihnachtsstress vorbereiten müssen, der uns hier mal so ganz erspart bleibt.

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27.11.2008 - Goodbye Assam, welcome Nagaland!

Dienstag 2. Dezember 2008 von admin

Wir merken täglich, dass wir der Heimat näher kommen und das nicht nur, weil sich die Gesprächsthemen zunehmend um Deutschland kreisen. Inzwischen sind wir fast volle sieben Wochen hier und fühlen uns wie zuhause. Klar, wir hatten ja auch genügend Zeit, das Land kennen zu lernen und sind durch unsere Radtour auch nah am Nabel der Zeit. Jetzt bleibt nur noch eine Woche und die wird sicher wunderschön, aber auch voller Abschiede. Bei mir steigt ein wenig Wehmut auf, wenn ich das hier schreibe, sicher freue ich mich auf Euch und die Kälte und es vergeht auch kein Tag an dem ich denke: ach, typisch Indien und dabei schüttel ich meistens den Kopf und denke an den Ausspruch: Indien ist nicht zu retten! Aber irgendwie macht es das auch genau aus, irgendwie ist Indien genau das.

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26.11.2008 - Die Polizei, Dein Freund und…in Deutschland vielleicht!

Montag 1. Dezember 2008 von admin

Man kann über die Deutsche Polizei sagen was man möchte, vergleicht man sie international, dann kommt sie immer sehr gut weg. Vergleicht man sie mit der Polizei hier in der Gegend, dann muss man sich fragen, was das hier für eine seltsame Organisation in grünen Anzügen. Die Polizei in Assam ist im nationalen Vergleich die Korrupteste. Wir sollten heute zum ersten Mal einen richtigen Eindruck von bekommen.

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25.11.2008 - Reaching the unreached (um jeden Preis)

Montag 1. Dezember 2008 von admin

Ein wirklich schöner Tag, den wir absolviert haben. Was einmal mehr an unseren Gastgebern lag. Die ganze Region ist wirklich klasse, die Menschen hier sind wirklich wahnsinnig nett und jeder an uns interessiert. Irgendwie fühlen wir uns hier richtig wohl und das ist ein schönes Gefühl. Wäre aber auch schade, wenn es nicht so wäre, bei insgesamt 8 Wochen.
Wir haben uns inzwischen auch an unser Nomadenleben gewöhnt, hatten dafür allerdings ja auch schon die Deutschlandtour. Jede Nacht ein anderes Bett, jeden Tag neue Menschen und weiterhin jeden Tag auch einmalige Eindrücke. Heute sind wir mit einer Fähre gefahren. Eine Stunde lang sind wir über den Brahmaputra getuckert um auf eine Halbinsel zu gelangen. Natürlich haben wir den Alltag der Leute dadurch durcheinander gebracht. So jemanden wie uns haben sie hier sicher noch nicht transportiert. Die Anlegestellen sind hier improvisiert (wie so vieles in diesem Land), ständig verändert sich das Flussbett und spült an manchen Stellen Land weg, an anderen bleibt Sediment zurück. War eine schöne Erfahrung, die wir morgen wieder machen werden.

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