Mario ist zurück

Mario ist zurück

July 25th, 2009 by admin

Gestern, am 24.07.2009, ist Mario planmäßig wieder zurückgekommen. Wie versprochen sind wir mit einer kleinen Delegation :) nach Emstek gefahren, um ihn dann mit dem Rad die letzten Kilometer zu begleiten.

So machten Tine, Dom, Olli und ich (Tobby) uns gestern morgen mit einem Auto samt Hänger und Räder auf den Weg nach Emstek. Dort angekommen gab es durch Bianka, Mario´s Frau, eine kleine Stärkung und dann ging es los.

Wir sind Mario ca. 25 km entgegengefahren und haben ihn, ganz wie er es von seiner Tour her kannte, im Regen begrüßt. Man sieht der Mann gut aus! Er hat abgenommen und war braun gebrannt und dazu kommt, dass er uns mit seinen 40kg Gepäck auf dem Rückweg anfangs keine Chance gab. Er passte jedoch dann sein Tempo unserem an, damit wir gemeinsam im Emstek am Rathaus ankommen konnten.

Davor haben wir jedoch Halt gemacht in einem Restaurant, um bei Mario´s Kegelkollegin ein Bierchen zu trinken! Auf weiterem Weg kamen dann noch Freunde und Familie mit dem Rad dazu, die ihn auch unbedingt ein paar Kilometer begleiten wollten.

So sind wir gemeinsam mit einem Tross von 20 Leuten beim Rathaus und Bürgermeister angekommen. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und man konnte spüren, wie stolz alle auf Mario waren! Womit?? Mit Recht! :)

Mario, wir KARMARIDERS haben alle einen riesen Respekt vor deiner Leistung und können dir nur bescheinigen, dass du ein wahrer KARMARIDER bist. 

Danke für den schönen Tag und auf viele weitere schöne Begegnungen mit Dir

Deine KARMARIDERS - Family :)

P.S.: Der Abend klang dann mit 40 Leuten und grillen aus und wir machten uns langsam aus dem Staub, da wir noch 3 Stunden mit Hänger und Auto zurückfahren mussten.

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Tagebucheintrag Nr. 9 - Der Heimat schon nah

July 18th, 2009 by admin

Hallo Zusammen.

Der letzte Teil meiner Reise hat begonnen. Bin von Danizg immer entlang der Ostsee Richtung Deutschland unterwegs. Es sind nur noch rund 120 km  und Deutschland hat mich wieder. Eigentlich ist alles OK, Chaka(!) hab bis jetzt die Holperstrecken gut verkraftet. Heute nach 153 km schieben und abpacken - alles dabei -  bin ich jetzt erst mal kaputt.

Nehm alles von gestern zurück! Das Schicksal hat eiskalt zugeschlagen! Erst ist die Kette gerissen, dann hatte ich nen Speichenbruch und zu allem Überfluss brauche ich nun auch noch einen neuen Zahnkranz vorne. Aber den gibt es in Polen nicht. Werd mich nach Deutschland quälen und hoffe dort was zu finden. Das sind noch 70 km und an jedem Berg ist nun schieben angesagt. Was für ein Ärger!!!

Aber, das wirft mich jetzt auch nicht mehr aus der Bahn! Nächstes Wochenende bin ich (endlich) wieder zuhause. Und der Bürgermeister hat sich schon angesagt, um mich zu begrüßen. Da lasse ich mir die Laune von ein paar technischen Details nicht kaput machen!

Also drückt mir die Daumen,
dass es am Stettiner Haff genügend Ersatzteile gibt!

Euer Mario,

der Ehemalige Karmarider und jetztige Karmaschieber ;-)

Tagebucheintrag Nr. 8a - Mario, der Fahrer spricht :)

July 2nd, 2009 by admin

Hallo alle zusammen,

bin am 26.06 .09 in Finnland angekommen und hab mich um ca. 14:00 Uhr mit Lothar und Ulli, die ich aus einem Radforum kenne, getroffen. So bin ich ja damals auch an die Karmariders gekommen, hab den Tobby so kennen gelernt und war sofort von der Idee begeistert.

Wir drei sind dann gemeinsam ein Stück gefahren, mal was ganz Neues für mich, wo ich doch bisher bis auf die  Startkilometer alles alleine gefahren bin. Es war richtig schön! Wir sind ca. 90 km zusammen gefahren, also ein richtiger Ruhetag!

Nun ( 28.06.09 ) bin ich auf der E75 so etwa 230 km vor Rovaniemi, dürft nach derzeitiger Planung also am Dienstag beim Weihnachtsmann vorbeischauen…
Das Wetter ist trocken und bis 12 Grad, für mich also nahezu paradiesisch. Hab nur etwas Wind. Mein Ziel, das Nordkap hab ich nun hinter mir und auch die Mitte der von mir berechneten Kilometer habe ich überschritten. Ich näher mich also wirklich der Heimat!

In 10 Tagen dürfte ich dann in Stockholm sein. Nach 160 km hab ich mir einen Platz zum schlafen gesucht und ihn im Wald gefunden. Herrliche Ruhe, einzig die Mücken machen mir das Leben schwer, denn die haben es auf mich abgesehen. Ich hoffe, dass das nachlässt, je weiter ich gen Süden komme. Und wenn ich Stokholm erst einmal erreicht habe, dann ist es nur noch ein Katzensprung…

Bis dann,

viele Grüße,

Euer Mario

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Tagebucheintrag Nr. 8 - Chaka das Rad spricht

June 30th, 2009 by admin

Heute meldet sich mal Chaka zu Wort, ich darf ja auch mal was sagen.

Immerhin muss ich die ganze Last (er)tragen. Zuerst einmal, es macht immer noch riesen Spass mit meinem Mensch durch Skandinavien zu touren.Und bisher hat er auch alles gehalten, was er mir versprochen hat. Gut, aus Zeitgruenden haben wir Vardö und Vadsö weggelassen. Aber das Nordkapp war ein tolles Erlebnis, trotz nicht gerade bestem Wetters auf dem Weg dorthin.

Aber die Ankunft und die Miternachtssonne war schon sehr ergreifend.Fuer mich kam dann der Schreck, als ich im dunklen Schiff stand und mein Mensch nicht bei mir war. Aber auch das hab ich ueberstanden, ich wusste ja, er verlaesst mich nicht.Die Fahrt ab Berlevag entlang der rauhen, kargen Kueste war phantastisch.Genauso wie der Weg ueber das Kongsfjordfjiellet.Eine Landschaft, wie man Sie sich im Norden vorstellt.Kalt, windig, kaum Vegetation, aber einfach herrlich.Die Abfahrt in`s Tal des Tana River brachten wir schnell hinter uns und haben die ersten Birken bewundert.

Auf einmal waren wieder Baeume und sogar Weideflaechen zu sehen.Entlang des Tana River nach Tana Bru war es erst recht eintoenig.Aber die Fahrt Richtung Kirkenes bis nach Neiden zeigte uns wieder die phantastische Kueste des Nordens.Ohne Meer koennte man meinen, man ist in den Hochalpen.Kaum Vegetation und tiefe Taeler und in einem staendigen Auf und Ab machte das Radeln richtig Spass.Auch das Wetter ist besser. Hat mein Mensch ja auch verdient!Oder?

Ab Neiden nun Richtung Finnland.Wir sind jetzt zu dritt.Zwei Radler, den Lothar und den Ulli haben wir getroffen und fahren nun 2 Tage gemeinsam.Mein Mensch hat etwas Muehe mitzuhalten.Die Beiden sind noch ausgeruht und voller Tatendrang und wir haben ja schon einiges hinter uns.Aber Abends treffen wir uns ja wieder.So geht es in doch recht flotter Fahrt bis Kaanan, wo sich unsere Wege trennen.Schade, ich haette mich mit den beiden Raedern gern naeher bekannt gemacht.

Auf der E 75 geht es nun Richtung Sueden.Der Wind ist guenstig und so laesst mein Motor die Pedalen kreisen.Inari und Ivalo wird passiert und abends findet Mario ein schoenes Plaetzchen zum campen im Wald. Den naechsten Tag frueh los, was heisst frueh?Er ist auch schon mal schneller aus dem Zelt gekommen, hoffe ich muss Ihn nicht auch noch wecken, reicht wenn ich Nachts seinen Schlaf bewache.

Und gestern hatten wir nach rund 30km eine Einladung zum Fruehstueck von netten Oesterreichischen Wohnmobilisten. Ach was hat mein Mensch von Schwarzbrot, Butter und Honig geschwaermt.War ja kaum auszuhalten!Und dann erzaehlt er mir, das wir in den Heimatort des Weihnachtsmannes fahren. Ha ha ha. Wer das glaubt!Nun, ich nehm alles zurueck.Wir waren heut wirklich dort, wo Santa Claus wohnt.Weihnachtsmusik mitten im Sommer!Und dann haben wir gleichzeitig wieder den Polarkreis ueberschritten, nur diesmal Richtung Sueden.Nach diesem Erlebnis glaub ich meinem Menschen nun alles, fast Alles.

Morgen wollen wir dann die Ostsee wiedersehen, Ende der Woche in Turku sein und dann noch die Ã…landinseln Richtung Stockholm ueberqueren.Aber wenn er so weiter macht, 150km taeglich, klappt das wohl.Hat er etwa Sehnsucht nach seiner Frau?Ich glaub schon, denn er erzaehlt immer wieder von Ihr und wie sehr er Sie liebt, koennte ich ja fast eifersuechtig werden. Aber noch geniesse ich die Zeit mit Ihm und weiss ja, er verlaesst mich nicht.
Ich, sein Rad freu mich jedenfalls auf den weichen Sand, den Strand und auf die Muehe, die mein Mensch hat, mich da wieder raus zu schieben.

Nun, liebe Leser, das waren die vergangenen Tage aus Sicht von Chaka, Chaka dem Reiserad

Das bin ich

Tagebucheintrag Nr. 7 - am NORDKAPP

June 24th, 2009 by admin

Liebe Freunde,

ich habe mein Ziel erreicht! Bin heute morgen von Ruossajärga losgeradelt und habe mein Ziel, das Nordkap, nach 135 Kilometern erreicht. Diese Kilometer hatten es allerdings in sich, denn die letzten 30 Kilometer ging es nur rauf und runter und so habe ich rund 1600 Höhenmeter absolviert.

Bei herrlichstem Wetter und strahlend blauem Himmel hab ich nach 2792 km, 150 Std im Sattel und ca. 14000 Höhenmetern das Nordkap erreicht. Der Himmel hat gestrahlt, als wollte er mich für die letzten Tage entschädigen. Jetzt möchte ich nur noch die Mitternachtssonne erleben und der Tag ist perfekt!

Morgen geht es dann aber schon weiter, ich fahre von Honningsvag mit der Fähre nach Berleväg und mache mich damit auf die Rückreise, die mich über Polen gen Heimat führen wird. Honningsvag kenne ich übrigens schon. Da war ich heute und ab da begannen die besagten letzten 30 Kilometer. Das kann ja was werden!

Viele Grüße,

Euer Mario

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Tagebucheintrag Nr. 6

June 23rd, 2009 by admin

Hallo Zusammen,

könnte inzwischen ein Buch über das Wetter schreiben. Aber gut, dem Wetter setzt man sich gerade als Radfahrer ja besonders aus. Jedenfalls war die restliche Fahrt durch Schweden wunderschön. Das Wetter dagegen leider nicht. Hab zwischendrin in Vittangi den “Moospark” besucht. Hab gedacht ich lass mir mal was zu den Elchen hier erklären. Die waren aber recht zahm.
In Finnland ist die Landschaft wunderschön, aber das gilt für die gesamte bisherige Reise. Hab hier mitten im Wald übernachtet um mich vor dem Wind zu schützen. Im ständigen auf und ab der Berge ging es dann wieder nach Norwegen, ein stürmiger Wind mit unangenehmen Böen machte das Radeln nicht gerade zum Genuss. Ihr merkt, das Wetter ist mein Dauerthema.
Auf der 93 Richtung Alta, auf einem Hochplateau hatte ich sogar Schneeregen und das zum offiziellen Sommeranfang. Dafür hatte ich danach eine herrliche 8 km lange Abfahrt durch eine Schlucht runter nach Alta.
Sehr schöne Landschaft, grandiose Natur und eine Herde Rentiere habe ich dabei gesehen. In Alta hab ich dann in einem “Vandremhem” übernachtet, musste auch mal wieder sein. Wusste heut morgen gar nicht wo ich bin, aber die Dusche tat gut und mal wieder ohne frieren schlafen ist echter Luxus. Melde mich dann wieder, wenn ich am Nordkap bin. Hab noch 130 km bis dahin. Fahr morgen früh um 04:00 Uhr wieder los.

Viele Grüße,

Euer Mario

Tagebucheintrag Nr. 5

June 19th, 2009 by admin

Hallo zusammen,

bin derzeit in Gällivare und hoffe, die Mitternachtsonne zu sehen.  Generell werden die Tage immer länger, aber um genau das zu sehen und zu erleben fahre ich ja auch zum Nordkap.Es sind von hier noch ca. 200 Kilometer bis Finnland und rund 700 bis zum Kap. Wenn das Wetter so  bleibt, rechne ich damit, dass ich Montag mein 1.Ziel erreiche. Wie gesagt, wenn das Wetter so bleibt, aber das weiß man hier oben nie.

Ich habe Euch mal meinen Speiseplan zusammengestellt, damit Ihr wisst, wie ich meine Pausen verbringe und was ich so zu mir nehme:

Menüplan:

1.Frühstück: Wasser, Marmelade + Knäckebrot,
2.Frühstück: Haferflocken oder heißes Wasser mit Marmelade
Mittagessen:Mittag gönne ich mir in der Regel eine Nudelsuppe mit Reis, das geht schnell und gibt Kraft.
Abendessen: abends gibt es Nudelsuppe mit Würstchen. Also ein kulinarische Reise sieht sicherlich anders aus, aber immerhin esse ich ganz viel Knäckebrot…

Ach ja, ab und zu gibt es auch Zwischenmalzeiten, dann esse ich — na klar - Knäckebrot mit Marmelade

(Also liebe Bianka, wie Du siehst ernähre ich mich gut, also mach Dir keine Sorgen!)

Das Ganze müsst Ihr Euch jetzt nur noch mit ein wenig Abendteuer und Zeltromantik mischen und die Einsamkeit der weite hinzutun und schon abt Ihr den selben Geschmack wie ich.

Ich meld mich wieder, viele Grüße,

Euer Mario


Tagebucheintrag Nr. 4

June 15th, 2009 by admin

Wetter!?!
Der Sommer lässt ja bekanntlich auf sich warten. Das hängt allerdings von der Perspektive ab. Aus meiner Sicht lebt Ihr in Deutschland im Paradies! Ich bin wegen dem Wetter an zwei Tagen nur 100 Kilometer weit gekommen. Die fahre ich sonst an einem Tag und dann eher noch mehr. Mit 161 km bin ich am 10.06 bisher die längste Strecke gefahren. Bis dahin hatte ich 1167 Kilometer auf dem Buckel. Aber hier deutete sich schon das schlechte Wetter an. Die nächsten Tage waren aber eine Wetterhölle! Der Regen fegte waagerecht über die Straße und die Temperaturen sind auch nicht richtig gut. Am Tag  steigen sie nicht über 10 Grad und Nachts um die 5 Grad. Heute morgen waren es sogar nur zwei Grad und ich hatte Eis auf dem Zelt. Ich bin dadurch noch nicht in Arvidsjaur angekommen und da wollte ich eigentlich schon am Samstag sein, naja, es fehlen noch ca. 50 km.

Hab heute (Sonntag) mein Rad schon um 15:00 Uhr zur Ruhe geschickt um mal wieder trocken zu werden. Ich warte jetzt in Slagnäs auf dem Campingplatz in einer Hütte auf besseres Wetter. Und das Beste ist:  ”Wetter soll ab heut abend noch schlechter werden.” Das sagt zumindest der Wetterbericht. Geht das überhaupt? So, noch fragen zum Sommer in Deutschland? Genießt es! Macht Euch aber keine Sorgen, das wirft mich nicht um!

Bis bald,
Euer Mario

Lieber Mario,
Slagnäs? Was für ein passender Name, das ist aber wohl eher ein “SlagInsWasser”, oder? “Wann wird?s mal wieder richtig Sommer?” Das fragst Du Dich auf Deinem Rad sicherlich täglich, oder? Dafür strahlt Dein Konto, 1038 Euro sind inzwischen drauf!

Halte durch,
Deine Fans!

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In der Zeitung



Tagebucheintrag Nr. 3

June 11th, 2009 by admin

Da bin ich wieder…

Hab Oslo nun erreicht, aber bevor es weiter Richtung Oestersund geht, was den Wintersportfans unter Euch sicher ein Begriff ist, melde ich mich noch einmal bei Euch. Oestersund bedeutet auch, dass ich mich nun weiter Richtung Schweden aufmache.
900 Kilometer bin ich bereits gefahren, bald habe ich also die ersten 1000 voll. Das klingt viel, ist es auch! Aber angesichts von 6500 Kilometern, die ich insgesamt zurücklegen möchte/werde, erscheint das wenig.  Bisher lief alles Reibungslos, das heißt bis auf das Wetter und die kleinen Steigungen. Aber das ist halt Radfahren und macht es ja eigentlich auch aus.

Zu Oslo ein paar Worte: Oslo ist eine wunderschöne Stadt. Bin mit der Fähre in den Oslofjord hinein und das war richtig klasse! Aber es wurde auch so richtig anstrengend. Nicht das Radfahren, sondern mein Museumsmarathon war anstrengend, bin sehr viel gelaufen, möchte aber auch was sehen.:-)) Erst ging es zum Frammuseum und „kon tiki museum“, die mich total begeistert haben, dann bin ich ins Wikingerschiffmuseum und ins Freilichtmuseum mit alten Holzhäusern.  Anschließend hab ich mir eine Stadtrundfahrt gegönnt und festgestellt, dass Oslo richtig sehenswert ist.
Ihr seht, ich hab alle mitgenommen.

Werde mich wohl erst wieder aus Oestersund melden, möchte aber die Gelegenheit nutzen und mich bei all meinen Sponsoren bedanken. Danke, dass Ihr an den Erfolg dieser Tour glaub und die Daumen drückt.

Bis bald,
Euer Mario

Lieber Mario,

wir begleiten Dich weiterhin in Gedanken. Findet Deine nächste Reise dann nicht mehr auf dem Fahrrad statt, sondern möchtest Du mit einem Strohschiff den Atlantik überqueren? Klingt zumindest so, bei Deinem Bericht über das „Kon-Tiki-Museum“. Wärst dann der erste „Karma-sailer“, aber warum auch nicht, hat ja nie jemand behauptet, dass man nur auf dem Rad gemeinnützige Sachen machen kann. Meine persönliche Vision ist es, Tobias zum „Karma-Ironman“ zu machen…;-)

Halt die Ohren steif,

Nils

P.S: Mario ist mittlerweile in Mittelschweden, in der Nähe von Strömsund, genauere Dinge zu den letzten Tagen in seinem nächsten Tagebucheintrag

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Tagebucheintrag Nr. 2

June 6th, 2009 by admin

Hallo zusammen,

das kann ja heiter werden. Ich bin jetzt seit einer Woche unterwegs undhab einen Tag Rückstand. Starker Wind, einige Schauer und leiderwider erwarten schlechte Wege haben es mir die letzten Tage schwergemacht. Nur gut, dass ich so gut ausgerüstet bin. Bisher ist alles
trocken geblieben, dadurch, dass ich Selbstversorger bin, und Zelt,Essen, Kochzeug und vieles mehr mit mir schleppe, sind die Steigungenund der Wind natürlich um so ärgerlicher.

Diese tückische Steigungen, die zwar recht kurz, dafür um so giftigerwaren haben es wirklich in sich. So werde ich wohl erst Samstag in Oslo sein. Naja, der Weg ist ja bekanntlich das Ziel und mein Ziel ist nebendem Radfahren und dem Nordkap ja auch Geld für die Projekte der
Karmariders zu sammeln. Das gelingt offenbar ganz gut, denn etwas über800 Euro sind es nun schon, das motiviert um so mehr und wer glaubt,Wind und Wetter, Wege (und was sonst noch so mit W beginnt) könnten mich aufhalten, der soll mich mal kennen lernen!

Ich meld mich wieder, dann hoffentlich mit ein paar Bildern,

Euer Mario

Lieber Mario,

Du bist nen super Typ! Mach weiter so und lass Dich nicht ärgern! Schon jetzt kannst Du mit Deinem erradelten Geld ca. 30 Kindern für achtMonate eine Schulbildung finanzieren. Da lohnt sich doch jeder Meter, oder?

Viele Grüße,

Deine Karmariders