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	<title>KARMARIDERS - Unterwegs für Kinder</title>
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		<title>Liederabend abgesagt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 21:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Liederabend am Samstagabend muss leider abgesagt werden.  Mit schwerem Herzen verkündete Inga-Britt Andersson-Demberger, dass sie bedingt durch eine Kehlkopfentzündung mit anschließender Erkältung das geplante Benefizkonzert für die KarmaRiders absagen muss. &#8220;Ich werde schnellstmöglich einen Ersatztermin absprechen, denn dieses Konzert in meiner Heimatgemeinde und für die KarmaRiders liegt mir sehr am Herzen&#8221;, schrieb Inga-Britt in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Der Liederabend am Samstagabend muss leider abgesagt werden. <span id="more-1051"></span></p>
<div><em><strong>Mit schwerem Herzen verkündete Inga-Britt Andersson-Demberger, dass sie bedingt durch eine Kehlkopfentzündung mit anschließender Erkältung das geplante Benefizkonzert für die KarmaRiders absagen muss.</strong></em></div>
<div>&#8220;Ich werde schnellstmöglich einen Ersatztermin absprechen, denn dieses Konzert in meiner Heimatgemeinde und für die KarmaRiders liegt mir sehr am Herzen&#8221;, schrieb Inga-Britt in einer Mail an uns. Wir selbst wünschen Inga-Britt vor allem schnelle Genesung, denn es gibt nichts wichtigeres als Gesundheit.</div>
<div></div>
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		<title>Liederabend am 03.03.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns sehr, als diese Anfrage an uns kam. Inga-Britt Andersson-Demberger hat uns gefragt, ob sie ein Benefizkonzert für den KarmaRiders e.V. machen dürfte. Da brauchten wir nicht lange nachdenken und wir freuen uns außerordentlich, dass wir dieses Konzert am Samstag, den 03.03.2012 haben. Also kommt vorbei und freut Euch über Lieder und Arien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wir freuen uns sehr, als diese Anfrage an uns kam.<strong> <span id="more-1041"></span>Inga-Britt Andersson-Demberger </strong>hat uns gefragt, ob sie ein Benefizkonzert für den KarmaRiders e.V. machen dürfte.</p>
<p>Da brauchten wir nicht lange nachdenken und wir freuen uns außerordentlich, dass wir dieses Konzert am Samstag, den 03.03.2012 haben.</p>
<p>Also kommt vorbei und freut Euch über</p>
<p><strong>Lieder und Arien von </strong><strong>Fauré, Schumann, </strong><strong>R. Strauss, Schubert, Puccini, </strong><strong>Mozart, Offenbach</strong><br />
interpretiert von</p>
<h3><strong>Inga-Britt Andersson-Demberger</strong></h3>
<p>Sopran</p>
<h3><strong>Timm Beckmann</strong></h3>
<p>Klavier<br />
<strong>Beginn 19:00 Uhr</strong><br />
Wir freuen uns über eine Spende am Ende der Veranstaltung<br />
Gemeindehaus Auf dem Wege &#8211; Peschmannstraße 2</p>
<p><a href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Inga-Konzert.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1042" title="Inga-Konzert" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Inga-Konzert.jpg" alt="" width="358" height="500" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hinter den Kulissen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein unvergesslicher Abend liegt hinter uns! Es war schön mitzuerleben, wieviele Leute dem Aufruf zu unserer Veranstaltung gefolgt sind. Es war ein sehr bunter Abend mit tollen Gesprächen, leckerem Essen, indischen Gerüchen und ganz vielen besonderen Eindrücken. Wir fanden es toll, dass das Gemeindehaus komplett gefüllt war. Das ist für uns alle ein Zeichen dafür, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ein unvergesslicher Abend liegt hinter uns! Es war schön mitzuerleben, wieviele Leute <span id="more-1035"></span>dem Aufruf zu unserer Veranstaltung gefolgt sind. Es war ein sehr bunter Abend mit tollen Gesprächen, leckerem Essen, indischen Gerüchen und ganz vielen besonderen Eindrücken.</p>
<p>Wir fanden es toll, dass das Gemeindehaus komplett gefüllt war. Das ist für uns alle ein Zeichen dafür, dass ihr das unterstützt, was uns so am Herzen liegt. Wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen und natürlich auf die jedes Jahr wiederkehrende Ruhrpott-Tour! Dieses Jahr zum 5. Mal. Datum schon einmal vormerken: 25.08.2012</p>
<p>Vielen Dank an alle Helfer und ganz besonders an das Jugendzentrum Tempel und sein Team, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Eure KarmaRiders</p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3086.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3086.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3084.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3084.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3078.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3078.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3075.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3075.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3061.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3061.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3049.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3049.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3030.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3030.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3025.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3025.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3012.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3012.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3010.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3010.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3009.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3009.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3008.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3008.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3007.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3007.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[hinter_den_kulissen]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/IMG_3006.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/hinter_den_kulissen/tumbs/tmb_IMG_3006.JPG" alt="" title="" /></a></div>
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		<title>Neujahrsempfang 2012 &#8211; Rezepte</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 01:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als erstes möchten wir uns bei allen für den gestrigen Abend  bedanken! Die positive Resonanz auf unsere Arbeit bestärkt uns immer wieder, dass unsere Bemühungen hier in Deutschland und vor allem vor Ort in Nordost-Indien von unseren Spendern sehr geschätzt werden. Mit unserem gestrigen Neujahrsempfang haben wir versucht das Leben in Indien mit allen Sinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Als erstes möchten wir uns bei allen für den gestrigen Abend  bedanken! Die positive Resonanz auf unsere Arbeit <span id="more-1022"></span>bestärkt uns immer wieder, dass unsere Bemühungen hier in Deutschland und vor allem vor Ort in Nordost-Indien von unseren Spendern sehr geschätzt werden.</p>
<p>Mit unserem gestrigen Neujahrsempfang haben wir versucht das Leben in Indien mit allen Sinnen einzufangen. Viele unserer Besucher waren neben den visuellen Eindrücken besonders von den gereichtem indischen Essen fasziniert. Daher möchten wir die Rezepte der Suppe und des traditionellen Papadam nicht vorenthalten:</p>
<h2>Indische Linsensuppe-Dhal</h2>
<p><strong>Zutaten für 4-6 Portionen:</strong></p>
<p>2 Ltr. Wasser<br />
250 g rote Linsen<br />
3 Karotten<br />
2 getrocknete Chilischoten, zerbröselt<br />
2 Zitronen, in Scheiben geschnitten<br />
1 Stange Lauch<br />
1 Zwiebel<br />
1 Knoblauchzehe<br />
1 Zimtstange<br />
1 Lorbeerblatt<br />
2 EL Erdnussöl (nach belieben Kokosöl)<br />
3-4 TL Gemüsebrühe (ohne Hefe)<br />
2 TL scharfer Curry<br />
1-2 TL Ursalz<br />
1 TL Schwarze Senfkörner<br />
1 TL Cumin (Kreuzkümmel)<br />
1 TL Kurkuma<br />
1/2 TL Koriander (oder statt der 4 Gewürze ein paar TL Garaam Masala, eine fertige Gewürzmischung)<br />
1 TL frischer Ingwer, gerieben und den Saft ausgepresst<br />
Curry, Piment, Kräutersalz und Pfeffer zum Abschmecken</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Die Zwiebel mit der Knoblauchzehe in dem Öl andünsten. Die Gewürze bis auf das Lorbeerblatt, die Chilis und die Zimtstange zugeben und unter ständigem Rühren kurz mit anschwitzen.Mit Wasser und Gemüsebrühe auffüllen, salzen, Lorbeerblatt, Chilis und die durchgebrochene Zimtstange dazugeben.Wenn das Wasser kocht, die gewaschenen Linsen zufügen und ungefähr 10-15 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich den Schaum abschöpfen, der sich an der Oberfläche bildet.Die in Scheiben geschnittenen Karotten und den feingeschnittenen Lauch zufügen.Den Topf zudecken und auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Mit Curry, Koriander, Kräutersalz und Pfeffer abschmecken, gut umrühren, auf Teller verteilen und mit jeweils einer Zitronenscheibe servieren.</p>
<h2>Papadam</h2>
<p><strong>Zutaten:</strong></p>
<p>200 g  Mehl aus Linsen oder Kichererbsen<br />
1 TL	 Pfeffer, schwarz, grob gemahlen<br />
1 TL	 Kreuzkümmel, gemahlen<br />
½ TL	 Salz<br />
1 	 Knoblauchzehe(n), gepresst<br />
100 ml  Wasser</p>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<p>Mehl, Pfeffer, gemahlenen Kreuzkümmel und Salz in einer großen Schüssel gut verrühren, dass alle Gewürze gleichmäßig verteilt sind. Knoblauch dazugeben, nochmal gut verrühren. Nach und nach Wasser hinzufügen, sodass sich ein kompakter Teig ergibt. Der Teig soll ziemlich fest und trocken sein.<br />
Der Teig muss nun ziemlich dünn ausgerollt werden, hierzu eignet sich am besten eine Nudelmaschine. Denn Teig mit einer Schüssel oder einem Glas, wie mit Plätzchen, ausstechen. Traditionell werden die Papadam getrocknet, hierzu können die Teigstücke bei ca. 90° im Ofen für 1-2 Stunden im Ofen getrocknet werden. Die Papadam dürfen noch nicht gebacken und braun werden. Nach der Trocknung sind die Papadam problemlos für längere Zeit aufbewahrbar. Nun können die Teigstücke in der Pfanne mit Öl gebraten werden oder mit etwas Ö bestrichen im Ofen bei ca. 150° ausgebacken werden. Wenn die Papadam braun sind und leichte Blasen haben sind sie servierfertig. Wenn es schnell gehen muss kann man sie auch ohne Trocknung direkt im Ofen bei ca. 150°  für ca. 15 Minuten backen.</p>
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		<title>Tag 18 – Welch ein Tag,&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 22:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[oder besser welch zwei Tage… Also eigentlich wollte ich den Text unmittelbar nach unserer Rückkehr fertigstellen und ins Netz einspeisen. Hat nicht sollen sein und war – zugegeben – ziemlich naiv, denn hier tickt die Uhr schneller, hier ist der Terminplan voll und hier habe ich mir auch erst einmal eine Erkältung geholt. Aber dafür [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>oder besser welch zwei Tage…</strong><br />
Also eigentlich wollte ich den Text unmittelbar nach unserer Rückkehr <span id="more-1013"></span>fertigstellen und ins Netz einspeisen. Hat nicht sollen sein und war – zugegeben – ziemlich naiv, denn hier tickt die Uhr schneller, hier ist der Terminplan voll und hier habe ich mir auch erst einmal eine Erkältung geholt.</p>
<p>Aber dafür weiß ich jetzt, dass die Texte ein paar von Euch gelesen haben, denn einige haben sich beschwert, dass sie viel zu lang waren und andere meinten, ich hätte ruhig noch mehr schreiben können. Hm! Bevor ich hier aber nun die wirklich letzten Zeilen der Reise niederschreibe ein wichtiger Hinweis: Einen persönlichen Reisebericht sowie viele weitere, vor allem optische Eindrücke von Indien und unseren Projekten dort könnt Ihr Euch am 21.01.12 im Gemeindehaus auf dem Wege ab 17:00 Uhr anhören bzw. sehen. Würden uns freuen! Weitere Infos findet Ihr auf der Homepage.</p>
<p>Doch nun zum Text, der Zugegeben meine Kritikern – denen die meinen die Texte seien zu lang – recht gibt.</p>
<p>Um fünf Uhr klingelte der Wecker, aber den haben wir erst einmal ignoriert. Unsere Reise geht noch lang genug, da brauchten wir uns jetzt noch nicht zu hetzen. Sind also erst um halb sechs richtig aufgestanden. Danach haben wir die Tasche gepackt, was auf meiner Seite alles andere als leicht war, da ich den Beutel für den Schlafsack nicht finden konnte. Naja, beim zweiten kompletten Auspacken des Rucksackes habe ich ihn dann gefunden. Nach einem schnellen Kaffee und einer Mandarine, die uns hier als „Oranges“ angeboten werden, sind wir losgefahren. Wir das war neben dem Fahrer noch ein Mitglied des Staff des Colleges. Witziger weise stammt er aus dem Dorf, das wir gestern besucht haben und er hat uns eine ganze Reihe von Eigenheiten seiner Dörfler geschildert.</p>
<p>Offizielle Religion?</p>
<p>&gt; Hard to say! I think we are Pagans.</p>
<p>Pagans also? Was opfert ihr denn dann?</p>
<p>&gt;Einmal im Jahr einen kleinen Hund (Ich mache der Einfachheit halber auf Deutsch weiter…), muss ein Welpe, er wird auf einem Pfahl am Platz befästigt (wie das genau aussieht, überlassen wir Eurer Phantasie) und wir fügen ihm ganz viele Schnitte zu, bis er verblutet.</p>
<p>Hm…!?!</p>
<p>Okay und wieso hängen diese schönen Singvögel in den Eingängen zu den drei Hütten eures Häuptlings?</p>
<p>&gt; Einmal im Jahr, nach dem ersten Neumond im Dezember, gehen die jungen Männer auf die Jagd. Der erste (Mann, bzw. junger Mann, scheint ein Initiationsritus zu sein), der den Mond sieht (!), hat für das kommende Jahr sehr viel Glück. Außerdem ist das die Nacht, in der alle Männer versuchen, einen Vogel mit bloßer Hand zu fangen. Hilfsmittel sind nicht gestattet!</p>
<p>Uh man, fangt mal einen Vogel! Noch dazu mit bloßen Händen…</p>
<div class="mypicsgallery"></div>
<p>Gegen neun waren wir in Imphal. Das war reichlich früh, denn unser Flug von hier nach Kalkutta sollte erst um 15:15 Uhr starten. Aber bei dieser Stadt weiß man nie, wie lange die Fahrt zum Flughafen dauert und auch der Weg nach Imphal selbst – auch wenn wir gut durchkamen – ist alles andere als ein Kinderspiel. Denn zwischen Maram und Imphal wohnen die Kukis. Ein Stamm, der eigentlich aus Zentralindien stammt und von den Engländern hierhin verschleppt (beziehungsweis aus britischer Sicht würde man wohl von angesiedelt sprechen) wurde, um hier die bis dato aufmüpfigen Nagas mit einem Kampf und den Lebensraum zu beschäftigen. Nun sind die Kukis mit ihrer Gesamtsituation unzufrieden, sie fordern einen eigenen Staat. Und hatten deswegen ein Embargo für Imphal verhängt. Für 100 Tage durften nur Personen reisen, alle Güter wurden beschlagnahmt und/oder verbrannt. Dementsprechend säumte die Straße nach Imphal eine ganze Reihe von ausgebrannten LKWs. Angeblich sind bei der Blockade keine Menschen zu Schaden gekommen, aber ich schreibe angeblich, denn die LKWs sehen schon sehr nach Gewalt und Aggression aus, schwer vorstellbar, dass dann keiner was abbekommen hat. Naja, diese Blockade ist seit 5 Tagen aufgehoben und wurde nur noch einmal 2 Tage aufgenommen, weil irgendwelche Politiker (Sonia Gandhi unter anderem) aus Delhi für einen Tag Vorort waren. Wir kamen aber wie gesagt gut durch und so konnten wir uns noch zwei Stunden mit unserem Freund PX Francis unterhalten, der unsere Begeisterung fürs Radfahren teilt, bzw. durch uns inspiriert wurde, seinen täglichen Weg zur Morgenandacht mit dem Rad zurückzulegen. Er war auch der einzige Pfarrer, der 2008 einige Kilometer mit uns gemeinsam auf dem Rad zurückgelegt hat. (Aber schaut Euch mal die Bilder an und macht Euch selbst ein Bild von seinem Rad.)</p>
<p>Als wir gemeinsam beim Kaffee saßen, sprachen wir auch über die Pfarrer damals. Unter anderem kamen wir auf Father Tony, der seinerzeit der Chef von AIDA war und nun im Imphal eine andere Stelle bekleidet. Wie es der Zufall so wollte, haben wir ihn später am Flughafen bzw. im Flugzeug getroffen. Er saß eine Reihe vor uns. Lustig,oder!</p>
<p>Auf dem Weg zum Flughafen sind aber gleich zwei Dinge passiert, die Indien zusammenfassen, wie es besser nicht zusammenzufassen ist. Wir standen im Stau, was angesichts unseres Zeitmanagements kein Problem darstellte. Eigentlich mussten wir auf der Kreuzung, die für den Stau verantwortlich war, geradeaus weiter. Als wir endlich ganz vorne in der Reihe waren, sahen wir ganze 10 Polizisten in der Kreuzung (Wobei einige in der Mitte, andere am Rand und wieder andere irgendwo dazwischen waren). Zwei von Ihnen gaben uns ein Zeichen, dass wir nun fahren sollten, während uns drei andere baten, nun stehen zu bleiben. Als wir dennoch fuhren wurden wir von einem weiteren Polizisten angebrüllt, der uns bremste, so dass nun der gesamte Verkehr wieder zum Erliegen kam. Wir bzw. viel mehr unser Fahrer, einer der Pfarrer, musste sich rechtfertigen und als der Polizist uns hinten drin sitzen sah, verstummte er und ließ uns eilig passieren. Wie sagt man? Viele Köche verderben den Brei? Joa, könnte man meinen…</p>
<p>Am Flughafen selbst angekommen passierte die zweite Anekdote. Am Tor zum Flughafen hat man zwei Möglichkeiten, entweder man ist bei der Polizei, dem Militär oder sonst einer uniformtragenden Einrichtung oder man ist Zivilist. Für Letztere gilt, dass man Gebühr zahlen muss. Wir zählten aber nicht zu Letzteren, denn PX Francis hatte einen Ausweis dabei, der ihn als Uniformträger ausweist. Und zwar, wie er uns verriet, als Pfadfinder! Nur dummerweise erkennt das Wachpersonal da keinen Unterschied… Generell meinte er, dass dieser Ausweis der Türöffner zu so gut wie allem sei… Uh man!</p>
<p>Egal, nun aber ab in den Flughafen und weg. Dummerweise kam unser Flugzeug zu spät, wie die beiden weiteren Flüge im Übrigen auch. Aber das kann ja passieren. Wir waren eh nicht in Eile, denn am Flughafen Kalkutta hatten wir eine Wartezeit von 16 Stunden. Die Hotelbetten im Flughafen waren ausgebucht und ins Gemeinschaftszimmer (20 Betten) wollten wir irgendwie nicht. Also haben wir uns in ein Cafe gesetzt, angestrengt – aber vergeblich – versucht, unsere letzten Rupien unter die Leute zu bringen und gelesen und die Menschen um uns herum beobachtet. Nach insgesamt 44 Stunden Reisezeit, von denen wir zugegebenermaßen ca. 3 Stunden hätten sparen können, wenn wir später losgefahren wären, sind wir zuhause angekommen. Und auch wenn ich es in Indien nicht vermisst habe, so eine Dusche mit warmem Wasser und Strom ist schon was Feines…</p>
<p>Fazit II: Die Reise war alles, sie war anstrengend und erholsam zu gleich, sie zeigte uns die Schönheit Indiens und leider auch die schrecklichen Seiten. Sie hat uns aber vor allem darin bestärkt, dass wir das richtige tun, denn unsere Hilfe kommt an. Und sie wird auch dankend angenommen! J</p>
<p>Auch wenn wir viele Mühen (und Kosten) auf uns genommen haben, war diese Reise eine gute Motivation fürs kommende Jahr. Ich mache das für Binday, 13 Jahre, Sima, 11 Jahre, Ashok, 17 Jahre…</p>
<p>Bis nächstes Jahr, Nils</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tag 17 – Kinderspiel</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist er nun, unser letzte Tag in Indien. Naja, stimmt nicht ganz, es ist eigentlich nur unser letzter Tag im Nordosten. Morgen geht es um 6 Uhr hier los. Hier, das ist übrigens immer noch Maram. Durch einen Ban in Imphal konnten wir heute nicht weiterreisen. Wir hoffen, das morgen alles klar geht… Also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Da ist er nun, unser letzte Tag in Indien. Naja, stimmt nicht ganz, <span id="more-1007"></span>es ist eigentlich nur unser letzter Tag im Nordosten. Morgen geht es um 6 Uhr hier los. Hier, das ist übrigens immer noch Maram. Durch einen Ban in Imphal konnten wir heute nicht weiterreisen. Wir hoffen, das morgen alles klar geht… Also starten wir um 6 Uhr gen Imphal, das sind ca. 80 Kilometer, wobei die Pfarrer gerne mal sagen, dass das auf den Fahrer und dessen Umgang mit den Schlaglöchern ankommt, wie viele Kilometer es tatsächlich sind. Parallelen zu unserer Radtour damals sind nicht zu übersehen! Damals sind wir im Belgischen Kreisel gerast, damit wir genug Zeit zum Packen in Imphal haben. Der Belgische Kreisel funktionierte selbstredend nur auf den Wegen, die man getrost als Straßen bezeichnen kann…</p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2753.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2753.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2747.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2747.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2735.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2735.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2726.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2726.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2717.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2717.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2710.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2710.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2698.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2698.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2697.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2697.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2696.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2696.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2685.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2685.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2680.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2680.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2676.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2676.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2673.JPG"  title=""><img  width="66" height="100" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2673.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2672.JPG"  title=""><img  width="66" height="100" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2672.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2671.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2671.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2667.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2667.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_17]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/IMG_2662.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_17/tumbs/tmb_IMG_2662.JPG" alt="" title="" /></a></div>
<p>Heute waren wir in einem Dorf, in dem man komische Spiele spielt, die sich allesamt mit Steinen befassen. War witzig, auch wenn wir anders als damals nicht mit halbnackten Menschen gespielt haben. Denn diesmal sind wir nicht auf offizieller Einladung angereist, sondern aus Neugierde, wie es hier nun aussieht. Ist eigentlich alles unverändert und wen das näher interessiert, dem kann ich den alten Bericht empfehlen. Hat sich nicht viel geändert, nur dass die Königin gestorben ist und es nun einen König gibt, der allerdings gerade auf den Feldern geerntet hat und deswegen für Staatsbesuche nicht zur Verfügung stand…J Auf dem Rückweg ist Dom (der hier von den Jugendlichen Christiano genannt wird) dann noch in Hundedung getreten. Deswegen musste erst einmal die Fußmatte des Autos gereinigt werden und während Dom sich ärgerte, habe ich mich amüsant.</p>
<p>Von dort sind wir zurück zu unseren Gastgebern. Wir wollten unbedingt mal wieder eine Dusche mit warmem Wasser. Denn hier ist es nur so ca. 15 Grad warm und wir wollen ja sauber reisen. Unser Zimmer hat leider kein warmes Wasser. Eigentlich hat unser Zimmer nix. Naja, also kein Strom, kein Licht, kein Wasser. Sowas halt alles nicht. Aber ein Dach, Wände und zwei Betten sind verfügbar. J Und wir sind ja mit wenig zufrieden… Das heiße Wasser haben wir bekommen. Ich selbst habe nicht sauberes mehr zum Anziehen, weil die Straßen hier so staubig sind. Aber egal, das wird mich wohl nicht an der Anreise in Deutschland hindern und wenn mich die Leute deswegen im Flugzeug meiden, umso besser, dann habe ich mehr Platz. Dom – der Fuchs – hat dafür extra eine Jeans aufgehoben.</p>
<p>Gleich (hier ist jetzt 18:30 Uhr) wollen wir noch ausführlich Abschied nehmen. Insbesondere von unseren Deutschen Freunden, denn die sind morgen – anders als die Pfarrer – noch nicht um 6 Uhr auf den Beinen. Ob wir uns einen Wecker stellen sollen oder uns erneut von dem Halsreiniger wecken lassen, werden wir uns noch überlegen.</p>
<p>Zeit für ein Fazit: War genial! Echt klasse, die Projekte entwickeln sich, sofern wir das bei einem solch kurzen Besuch beurteilen können. Und unsere Gastgeber sind einfach klasse! Allesamt! Wir haben wieder viele Eindrücke sammeln können, von denen wir nur einen Bruchteil in Worten und Bildern für Euch einfangen konnten. Die Tage werden wir noch einen Bericht onlinestellen. Mit etwas mehr Fazit und einem Bericht über unsere Reise… Bis dann, Dom und Nils</p>
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		<title>Tag 16 &#8211; Die Nonne ohne Namen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Maram, einen ganzen Tag lang. Und das war spannend und gediegen zugleich, obwohl wir kaum einen Schritt vor die Tür gewagt haben. Waren einfach mal lazy, wurden aber zu unserem Glück gezwungen. Die Schule hier ist riesig und stellt sowas wie den Mittelpunkt des sozialen Lebens dar. Und das nicht nur für Maram selbst, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Maram, einen ganzen Tag lang. Und das war spannend und gediegen zugleich, <span id="more-1004"></span>obwohl wir kaum einen Schritt vor die Tür gewagt haben. Waren einfach mal lazy, wurden aber zu unserem Glück gezwungen. Die Schule hier ist riesig und stellt sowas wie den Mittelpunkt des sozialen Lebens dar. Und das nicht nur für Maram selbst, sondern auch für die vielen Dörfer drum herum. Die Studenden kommen aus allen Distrikten im Umkreis. Sie haben dadurch eine besondere Wirkung, da die Distrikte vielfach miteinander verfeindet sind und es immer mal wieder zu Stammesfehden kommt. Bei denen es dann auch sehr blutig zugeht. (Die Kopfjäger lassen grüßen…) Die Studenten und älteren Schüler sind sich ihrer exponierten Stellung durchaus bewusst und so wirkt das College hier sehr friedensstiftend.</p>
<p>Nach dem Frühstück sind wir wieder aufs Zimmer gegangen. Wir wohnen hier relativ abgelegen. Was uns nicht stört. Auch dass wir keinen Strom haben, macht uns nichts. Das einzige, was mich ein wenig und Dom ne Menge gestört hat, war die morgendliche Dusche unseres Raumnachbarn, wer auch immer das ist. Denn er hat sehr intensiv seine Nase und seinen Rachen von Schleim befreit. Naja, also waren wir um 5:30 Uhr wach und sind dann nur noch in so ein Wachschlummern verfallen, entsprechend müde waren wir heute.</p>
<p>Als wir dann so auf unseren Betten lagen und lasen, klopfte es unvermittelt an der Tür. Eine Schwester kam und wollten uns zu einem Gespräch bitten. Wir folgten der Nonne (deren Namen ich leider auch beim zweiten Nachfragen nicht verstanden haben), die hier offenbar die stellvertretende Direktorin des Colleges ist, in ihr Büro. Dort befragte sie uns etwas und bat uns dann, ihr in einen Klassenraum zu folgen, in dem geschätzte 50 junge Männer und Frauen auf uns warteten. Nach einleitenden Worten der Schwester und einer kurzen Vorstellung unsererseits, sind wir in ein Frage-Antwort-Spiel übergegangen, dem die Schwester selbst offenbar nicht beiwohnen konnte. Die Fragen waren sehr abwechslungsreich und mitunter auch schwierig. Zum Beispiel wollten sie wissen, in wie fern sich die indische Demokratie von der Deutschen unterscheidet, welche Maßnahmen in Deutschland gegen Drogenmissbrauch ergriffen werden, die Rolle der Frau in Deutschland, wie wir Weihnachten in Deutschland feiern und –so ziemlich gegen Ende dann auch – ob wir verheiratet sind und inwiefern sich die indischen Frauen von den Deutschen unterscheiden. Letztere Fragen wurden uns wohlgemerkt von einem jungen Mann gestellt. Ob er von seiner Sitznachbarin darum gebeten wurde, können wir aber nicht sagen. J</p>
<p>War wirklich ein witziges Gespräch, bei dem wir auch vieles von den Indern erfahren haben. Einige von Ihnen kannten uns sogar noch als Karmariders. Selbst unsere Vornamen hatten diejenigen auf dem Schirm! Krass! Danach mussten wir alten Herren uns erst einmal wieder ausruhen. Hier gibt es einige Initiativen der Studenten, einen Austausch mit den Dörfern im Umkreis zu gestalten. Dabei steht vor allem eine mobile Bibliothek im Vordergrund, quasi unser Bücherbus. Klasse Sache. Heute haben sie zusätzlich nicht mehr gebrauchte Anziehsachen von allen Schülern gesammelt, um sie an Arme Mitbewohner zu verteilen. Wir haben uns natürlich beteiligt und sehr glückliche Abnehmer für abgetragene T-Shirts gefunden. (Durchaus das eine oder andere Karmariders-Shirt, denn davon haben wir beide noch so ca. 2 bis 20 im Schrank.) Und mal ganz ehrlich, hättet Ihr jemals gedacht, dass wir glückliche Abnehmer für unsere veschwitzten und staubigen Shirts finden? Ich nie im Leben! Wahrscheinlich nähen sich die Inder ohnehin aus einem T-Shirt zwei. Sind doch deutlich größer als die restlichen, die hier liegen. Naja, vielleicht sind ja hier Nachthemden der Renner! Aprospros Renner: Die Inder hier stehen Total auf Filme aus Suedkorea. Möchte man gar nicht glauben, oder? Aber auch ihr Kleidungsstil und die Frisuren sehen sehr danach aus. Die US-Filme sind natürlich auch beliebt, aber sie schlagen sich nicht so im Stil nieder. (Oder ich bin da inzwischen auch nicht mehr Trennscharf…)</p>
<p>Eigentlich dachten wir, dass unser Rhythmus für den Rest des Tages so aussehen würde, dass wir uns im Wechsel ausruhen und Essen. Aber Pustekuchen. Beim Fünfuhrtee wurden wir von den Pfarrern eingeladen, bei der Abendlichen Vorweihnachtsfeier teilzunehmen. Das Angebot haben wir gerne angenommen und schnell noch mit Anna und Heinrich zwei deutsche Weihnachtslieder eingeübt, denn auch wir sollten und wollten einen Beitrag leisten. „Schneeflöckchen“ und „oh du fröhliche“ haben wir zum Besten gegeben. Die Jungs – es waren nur Jungs anwesend, denn die Initiative zu dieser Veranstaltung ging von den Jungs im Hostel aus – sangen ihrerseits englische bzw. wohl eher amerikanische Weihnachtslieder und das muss man neidlos anerkennen, haben sie ganz wunderbar gemacht! Musste trotzdem lachen, wenn Inder, die Schnee nur aus Hochglanzbroschüren und dem Fernseher kennen, von einem „one-horsed open sleigh“ singen, der durch den Schnee eilt. Naja, et isse so.</p>
<p>Danach gab es noch Wichtelgeschenke. Wir mussten es zwar vorher nicht, aber die Pfarrer hatten für uns mit gesorgt und uns kurzerhand verpackte Geschenke in die Hand gedrückt, deren Inhalt wir nicht kennen. Die Geschenke werden hier nicht sofort aufgerissen und so haben wir erst im Zimmer gesehen, dass ich ein rotes Notizbuch bekommen habe und Christian ein lilanes Fotoalbum (hehe!). Der Kostenumfang durfte 50 bis 100 Rupien nicht überschreiten.</p>
<p>War wirklich ein klasse Abend und hat uns leider auch daran erinnert, dass wir schon übermorgen gen Heimat aufbrechen. Leider, leider! Euch einen schönen 2. Advent morgen! Wir wollen hoch in ein Dorf, mal sehen ob es klappt…</p>
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		<title>Tag 15 &#8211; Jedem sein Hornbillfestival</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 20:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ging es wieder zum Hornbill-Festival. Juhu! War wieder klasse. Naja, zunächst haben wir uns von unseren Freunden in Subsa verabschiedet. Dann ging es hoch zum Festival. Bereits am Eingang haben wir unsere Freundin aus Jorhat, Dr. Anna, getroffen. Sie ist mit Heinrich hier oben als Lehrerin unterwegs, nachdem sie ihre Praxis aufgegeben hat. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Heute ging es wieder zum Hornbill-Festival. Juhu! War wieder klasse. <span id="more-1002"></span>Naja, zunächst haben wir uns von unseren Freunden in Subsa verabschiedet. Dann ging es hoch zum Festival. Bereits am Eingang haben wir unsere Freundin aus Jorhat, Dr. Anna, getroffen. Sie ist mit Heinrich hier oben als Lehrerin unterwegs, nachdem sie ihre Praxis aufgegeben hat. Die beiden wollen noch bis zum 31.03 hier im Nordosten bleiben. Da sie derzeit auch in Maram wohnen, haben wir sie noch zwei Tage an unserer Seite. Das ist um so schöner, als dass sie zwei besonders liebe Menschen sind. Nach einem gemeinsamen Tee haben Dom und ich uns dann in den Festivalwahnsinn gestürzt. Wer jetzt an jede Menge Alkohol und Musik denkt, der liegt hier &#8212;&#8211;RICHTIG! Hehe, naja, sehr viel haben wir nicht getrunken, aber Reisbier wollten wir allein schon der Tradition wegen nicht auslassen. Schmeckte gut, nur was 2008 noch kostenlos zum Probieren angeboten wurde, wird nun für 50 Rupien pro Flasche angeboten. Offenbar haben einige Gäste die kostenlose Gabe in der Vergangenheit all zu sehr ausgekostet. Also Leute gibt es…J</p>
<p>Die Musik war wie immer unterhaltsam und den Fotos könnt ihr entnehmen, dass auch fürs Auge einiges geboten wurde. Dom und ich waren noch shoppen. Dabei hatten wir netterweise Hilfe von einer Einheimischen, die für AIDA arbeitet. Hornbill ist auch immer ein kleines Klassentreffen, denn eine ganze Reihe von Freunden und Bekannten unserer bisherigen Reisen haben wir hier wiedergetroffen. Unter anderem Father Bimal von AIDA, oder die lustigen drei Künstlerinder, die schon auf dem Weg hoch zum Gelände mitten auf einer Verkehrsinsel neben einem Polizisten standen, um von dort Fotos zu machen.</p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2564.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2564.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2560.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2560.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2553.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2553.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" 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width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2468.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2465.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2465.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2457.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2457.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2450.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2450.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2447.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2447.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2445.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2445.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_15]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/IMG_2440.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_15/tumbs/tmb_IMG_2440.JPG" alt="" title="" /></a></div>
<p>Danach sind wir aufgebrochen. Anna und Heinrich haben wir mitgenommen, da wir ja das gleiche Ziel hatten. Doch zuvor wollten wir noch einen kurzen Stopp in Mao machen. Witzigerweise war einer der Pfarrer, die uns dort begrüßt haben, schon 2008 dort. Und wie damals hat er uns sofort kulinarisch versorgt. Wir bekamen Weißwein und jede Menge Leckereien, die uns sehr an Weihnachtsgebäck erinnerten. Zudem hat eben dieser Pfarrer eine ganze Reihe von witzigen Anekdoten zum Besten gegeben, die meisten bezogen sich auf die christliche Konkurrent hier in Mao, die Baptisten, mit denen hier zwar ein freundschaftliches Verhältnis gepflegt wird, man sich aber offensichtlich auch ganz gerne gegenseitig veräppelt. Zum Beispiel haben sich zwei (baptistische) Nagas zu Weihnachten so betrunken, dass sie in einen Streit gerieten und der eine dem anderen den Kopf abgehackt hat. Der König eines Dorfes hat sich hier zu Tode getrunken, wie das hier offenbar viele Männer machen, weil das Reisbier wohl stark auf die Leber geht und so satt macht, dass sie sonst nichts zu sich nehmen. Ein Hoch auf die Prohibition! Auch über Demokratie haben wir hier was gelernt: Es gab Wahlen und die Machthaber beschlossen, dass nicht alle Wählen zu brauchen, sondern sie selbst je 50 Männer und Frauen bestimmen würden, die dann für den Rest wählen. Hehe! Und als dann einer der Männer, der bestimmt wurde, nicht so gewählt hat wie er sollte, musste er auch noch 3000 Rupien Strafe zahlen!</p>
<p>Die Straße zwischen Mao und Maram war ähnlich schlecht wie damals. Kleiner Vorteil diesmal: wie konnten die Fenster hochdrehen und uns so vor dem Staub schützen. Autofahren macht so aber auch keinen Spaß. Jedenfalls nicht, wenn man, nachdem der Gegenverkehr einen passiert hat, noch 10 Sekunden warten muss, damit sich der Staub legt. Aber wir sind sicher angekommen und es ist schön, wieder hier zu sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tag 13 und 14 – Uh man</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern und heute gab es ganz viele Momente, in denen Dom und ich uh man gesagt haben. Das erste Uh man hatten wir, als wir gestern (13.Tag) morgens losgefahren sind, um ein Dorf in der Nähe von Wokha zu besuchen. Zunächst haben wir uns von den drei lustigen Indern verabschiedet, die sich zu ihrer Statue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Gestern und heute gab es ganz viele Momente, in denen Dom und ich uh man gesagt haben. <span id="more-998"></span>Das erste Uh man hatten wir, als wir gestern (13.Tag) morgens losgefahren sind, um ein Dorf in der Nähe von Wokha zu besuchen. Zunächst haben wir uns von den drei lustigen Indern verabschiedet, die sich zu ihrer Statue nach Dimapur aufgemacht haben. Dann ging es für uns los. Der Pfarrer hat vor dem Losfahren ein Gebet gesprochen und tatsächlich waren auch wir in der ein oder anderen Kurve dem Himmel ziemlich nahe… Das Zieldorf hieß Englan und feiert demnächst die Tatsache, dass vor 50 Jahren die ersten Salesianer (Don Bosco) sich hier niedergelassen haben.</p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2328-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2328-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2326-1.JPG"  title=""><img  width="66" height="100" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2326-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2317-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2317-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2315-1.JPG"  title=""><img  width="66" height="100" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2315-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2310-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2310-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2280-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2280-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2274-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2274-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2269-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2269-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2266-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2266-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2264-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2264-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2256-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2256-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2249-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2249-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2240-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2240-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2235-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2235-1.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_13]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/IMG_2234-1.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_13/tumbs/tmb_IMG_2234-1.JPG" alt="" title="" /></a></div>
<p>Insgesamt sind hier im Nagaland rund 95 Prozent aller Menschen Christen, die sich in Baptisten und eben Katholiken nach Don Bosco unterteilen. Alle pflegen ein friedliches Nebeneinander, zumindest was die Religionen betrifft. Die Stämme sind sich ansonsten vielfach spinnefeind und kämpfen gegeneinander um die Ressourcen. Jedenfalls helfen in Englan alle Einwohner dabei, eine riesige Hütte aus Bambus zu bauen, in der anlässlich der Feierlichkeiten ca. 3000 Menschen Platz finden sollen. Fast alles hier ist aus Bambus und einer der Arbeiter hat sich sofort unserer angenommen, um uns zu zeigen, wie man hier arbeitet. Er musste es uns zeigen, denn er ist Taubstumm und war überglücklich, dass genau die Art, wie er mit seinen Stammesbrüdern kommuniziert, auch mit uns klappt. Dort im Dorf haben wir uns noch einen Chor beim Üben für das Jubiläum angehört, dann sind wir zurück nach Wohka, um unsere Taschen zu packen. Schon saßen wir wieder im Auto und sind – nach einem Gebet – 3,5 Stunden zurück nach Subsa gefahren. Mit dabei, eine Schwester, die nur etwas in Subsa abgeben wollte und sich dann wieder mit dem Fahrer auf den Rückweg gemacht hat. Uh man!</p>
<p>Hier im Nagaland gibt es unglaublich viele verschiedene Fleischgerichte und wir müssen oft an einen Witz von Mark denken, den er uns mit auf den Weg gegeben hat. Er meinte, dass sich die Geschichte von Adam und Eva mit dem Apfel niemals im Nagaland hätte abspielen können, denn hier hätte Eva lieber die Schlange als den Apfel verspeist. Dementsprechend hat sogar Doms Magen leichten Schaden genommen, was wohl am Fleisch lag. Naja, ist aber nicht so wild.</p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/IMG_2426.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/tumbs/tmb_IMG_2426.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/IMG_2424.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/tumbs/tmb_IMG_2424.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/IMG_2419.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/tumbs/tmb_IMG_2419.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" 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/></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/IMG_2352.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/tumbs/tmb_IMG_2352.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/IMG_2350.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/tumbs/tmb_IMG_2350.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/IMG_2346.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/tumbs/tmb_IMG_2346.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_14]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_14/IMG_2334.JPG"  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<p>Hier in Subsa sind wir die Dinge zunächst einmal langsam angegangen. Das Nachtquartier kennen wir noch von 2008 und Dom und ich haben uns wirklich den ganzen Tag gefragt (im übrigen haben wir uns das schon ganz oft hier in Indien gefragt) wie verrückt wir sein konnten, hier eine Radtour zu machen. Nicht nur, dass der Verkehr insgesamt sehr unbarmherzig gegenüber Radfahrern ist, auch die Straßenqualität, die Steigungen, das Wetter all das ist schlicht Wahnsinn! Zumindest jetzt irgendwie! Also: Uh man! (Die Duschen hier in Subsa sind übrigens nicht mehr mit dem Strom gekoppelt. Es gibt eigentlich gar keine Duschen mehr, wir Eimern einmal mehr…)</p>
<p>Heute ging es dann hoch nach Kohima, zusammen mit unserem Gastgebenden Pfarrer und einem Brother. Eigentlich wollten sie uns unbedingt das Kriegsdenkmal zum zweiten Weltkrieg zeigen, dass hier auch überall als eine der Attraktionen schlechthin gepriesen wird. Dummerweise hat das Denkmal heute geschlossen, da heute Feiertag ist (Wie auch immer das geht.). Naja, sei es drum, also sind wir zur Kathedrale von Kohima, die architektonisch ganz nett war und zudem einen prächtigen Blick über das Nagaland erlaubte. Von dort ging es weiter zum Hornbillfestival. Da wir weiße sind – das gilt hier leider mehr – durften wir bis zum Künstlerparkplatz vorfahren. Von dort waren es nur noch wenige Meter bis zur eigentlichen Feierstädte. Tatsächlich gab es heute aber keine Tänze in der Mitte der Arena, eigentlich gab es so gut wie nichts, denn das Programm startet erst morgen. Aber Touristen gab es immerhin eine Menge zu bestaunen und naja, ein paar Stämme hatten sich auch verkleidet. Ich sage bewusst verkleidet, denn wir haben ja nun schon einige Stämme hier oben gesehen, aber so laufen die in ihrem eigenen Dorf nicht herum. Kann ich verstehen, denn der gemeine Inder friert hier auch so, ganz zu schweigen davon, wie die armen Krieger nun in ihrem Lendenschurz frieren müssen. Ist aber auch kalt, bei gerade einmal 20 Grad…</p>
<p>Danach sind wir noch – man höre und staune – auf einen Weihnachtsmarkt gefahren. Aber seht selbst, denn das kann ich nicht ausdrücken, das müsst ihr Euch auf den Bildern ansehen. Weihnachtsdeko, Nikolausmützen, Teufelshörner (wie auch immer die hier reinpassen), sowie all der sonstige Unsinn, der auch unsere Märkte mit Plastik aus China überschüttet… Leider gab es keinen einzigen Glühweinstand. Nagaland ist ja ein trockener Staat, also hätten wir wohl nur unter der Ladentheke was bekommen. Naja, holen wir demnächst nach…</p>
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		<title>Tag 12 &#8211; Hit the road</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dom und ich trinken gerade einen Schnaps. Das klingt nicht gerade vorbildlich, hat aber einen Grund. Und der begann heute Morgen um fünf. Da sind wir von Golagath gen Dimapur aufgebrochen. Auch wenn das für uns recht früh war, ging es doch recht entspannt los. Der Abschied von unseren Freunden in Golagath war herzlich. Zudem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Dom und ich trinken gerade einen Schnaps. Das klingt nicht gerade vorbildlich, <span id="more-995"></span>hat aber einen Grund. Und der begann heute Morgen um fünf. Da sind wir von Golagath gen Dimapur aufgebrochen. Auch wenn das für uns recht früh war, ging es doch recht entspannt los. Der Abschied von unseren Freunden in Golagath war herzlich. Zudem fuhren wir nun auf genau der Straße, auf der wir als Radler damals die 2000 Kilometermarke gefeiert haben. Was ein seltsames Gefühl, genau wie damals dachte ich: nun geht es gen Heimat. Sollte nicht das letzte Mal sein, dass ich an meine Jungs gedacht habe. Denn es ging ja zunächst nach Dimapur, das liegt im Nagaland und am Übergang von Assam ins Nagaland wurden wir damals von Nagas in deren traditionellen Trachten – also im Grunde im Lendenschurz – begrüßt. Diesmal bat uns ein Polizist ins Büro. Und das war echt spannend.</p>
<p>Zunächst kamen wir an einer Küche vorbei, dann an der Toilette und schließlich in eine Rumpelkammer mit zwei Betten darin. In dem einen Bett lag offenbar der Kommandeur (der nur ein Feinrippunterhemd anhatte, das noch dazu voller Flecken war und auf seinem dicken Bauch ziemlich auftrug) und wurde geweckt, auf das andere sollten wir uns setzen. Der Kommandeur war alles andere als begeistert, nun geweckt zu werden und war zudem augenscheinlich irritiert, uns zu erblicken. Aber er wollte wohl weiterschlafen, denn er hat uns nach zwei kurzen fragen wieder den Rücken zugedreht. Ja, so ist das hier schon mal… Lustiges Detail am Rande, der Polizist, der uns in die Polizeistation geführt hat, trug Handschuhe auf denen die Finger als Skelett abgebildet sind. Da fällt es doch etwas schwer, den Ernst der Lage richtig einzuschätzen.</p>
<div class="mypicsgallery"><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2233.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2233.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2232.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2232.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2223.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2223.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" 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src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2180.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2175.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2175.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2168.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2168.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2118.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2118.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2099.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2099.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2095.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2095.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2089.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2089.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2085.JPG"  title=""><img  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/></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2050.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2050.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2042.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2042.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2029.JPG"  title=""><img  width="100" height="66" src="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/tumbs/tmb_IMG_2029.JPG" alt="" title="" /></a><a rel="lightbox[indien_nov_2011_12]" href="http://www.karmariders.de/blog/wp-content/myfotos/indien_nov_2011_12/IMG_2028.JPG"  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alt="" title="" /></a></div>
<p>In Dimapur selbst haben wir uns mit Father Jose Palely getroffen. Er ist der Economer der Region hier und ein wahnsinnig lustiger Mensch. Er hat uns Tipps gegeben, wie wir – da wir Deutsche sind – kostenlos an Bier beim Hornbillfestival kommen. Zudem meinte er, als wir auf Falschgeld zu sprechen kamen, dass er China und Bangladesch sehr dankbar sei, dass sie Indien beim Drucken der Scheine unterstützen würden. War auf jeden Fall schön, ihn wieder zu sehen, nachdem er uns vor ca. 5 Monaten in Duisburg besucht hatte. Gemeinsam haben wir die weitere Reise von uns beiden geplant. Allerdings hatten wir von unserem heutigen Ziel noch nie gehört, dachten uns aber, dass das ja eigentlich kein Grund sein kann, dort nicht hinzufahren. Leider konnte uns Father Jose nicht begleiten, allerdings sind dafür vier andere Herren mit uns aufgebrochen. Im Laufe der Fahrt haben wir sie näher kennen gelernt, was angesichts der Tatsache, dass wir zu sechst und mit reichlich Gepäck in einem sehr engen Auto gereist sind, wohl keine Überraschung ist. Ebenso wenig ist es keine Überraschung, dass einer der vier Inder der Fahrer war, der leider kein Englisch sprach und offenbar auch keine der Sprachen sprach, die die anderen Inder beherrschen. Aber er ist, das muss man wirklich sagen, ein exzellenter Fahrer. Die drei anderen Inder sind: ein Künstler, der eine Statue für Don Bosco Dimapur erstellt hat, dessen Helfer und dessen Gönner. Und die Drei sind ein magisches Trio. Der Künstler stottert, allerdings nur dann, wenn er Englisch spricht. Der Helfer spricht kein Englisch und macht immer ganz lustige Gesichter und der Gönner schließlich ist so ein richtiger Opi zum liebhaben. Alle drei sind eigentlich hier, um dabei zu sein, wenn die Statue an ihrem Platz, mitten in der Innenstadt Dimapurs, installiert wird. Dummerweise braucht die aber noch mindestens einen Tag, bis sie mit dem LKW von Kalkutta angeliefert wird und deswegen sind die drei kurzentschlossen mit uns unterwegs. Was sie wahrscheinlich spätestens aber der Hälfte bereut haben. Gemeinsam sind wir hoch nach Kohima gefahren. Das dauerte etwa 3 Stunden, dort haben wir an der Don Bosco Schule zu Mittag gegessen und sind dann weitere 3,5 Stunden in die Berge gefahren. Zu einem Ort namens Wokha. Kurz vor Wokha haben wir an einem Dorf gehalten und wurden von unserem Gastgeber, Father Mathew, im Dorf herumgeführt. Die Einwohner waren sehr nett, aber der ganze Ort war irgendwie unwirklich. Er war irgendwo im Nirgendwo und wenn man dann links abbiegt. Aber das war nicht das schlimmste. Wir kamen kurz vor der Abendessenszeit, wie uns später erklärt wurde. Denn jeder, der vor seiner Wellblechhütte saß, hatte ein Beil in der Hand und zerlegte gerade Fleisch. Wirklich jeder! Und an einigen Hütten hingen Tierschädel und irgendwie mussten Christian und ich sofort an die Geschichten über die Nagas als Menschenfresser denken. Und das, obwohl wir uns schon vorher haben aufklären lassen (durch Mark, der hier aus der Region stammt): Die Nagas Essen nicht ihre Opfer, sind köpfen sie lediglich, trinken deren Blut in einem Blut-Ingwer-Gemisch und spießen den Kopf an Ihrer Hütte auf, damit der Dorfschamana die Seele des siegreichen Kriegers vor bösen Geistern bewahren kann. Naja, soweit so gut. Eine wirklich bedeutend bessere Ausgangslage als diese Menschenfressergeschichte. Aber natürlich ist das lange her mit dem Köpfen und so, also so etwa 60 Jahre oder so, wurden dann irgendwann – warum auch immer – verboten. Skandal! J</p>
<p>Die Fahrt selbst war so etwas wie ein Höllenritt! Eine permanente Achterbahnfahrt, hoch, runter, rechts, links, Schlagloch vorne, Schlagloch hinten, bremsen, beschleunigen, bei der zudem unsere Reifen permanent in den Kurven quitschten, während wir auf viel zu engen Straßen mit LKWs als Gegenverkehr klar kommen mussten und auf der anderen Seite ein tiefer Abhang drohte. SO ging es Serpentine für Serpentine hinauf auf ca. 4500 Fuß (was immer das in Metern ist). Und unsere drei Künstler wurden immer ruhiger und irgendwie auch grüner im Gesicht. Ist aber noch einmal gut gegangen. Sie wollten sich sicherlich keine Blöße geben. Dem mathematisch begabten Leser ist es wahrscheinlich aufgefallen, wir haben heute unglaubliche 8,5 Stunden im Auto verbracht und ich will wirklich nicht wissen, wie wenig Kilometer wir dabei tatsächlich geschafft haben! Ach ja, morgen fahren wir zumindest die 3,5 Stunden zu Kohima (bzw. Subsa, das liegt 20 Kilometer dahinter) zurück und so ganz verstanden haben wir auch nicht, warum wir eigentlich hier hin gefahren sind. Naja, der Weg ist wohl das Ziel… J</p>
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