1. Mitradlerbericht v. Paule

1. Mitradlerbericht v. Paule

11.07.2010

 


TEIL 1

Die Idee, sich schon am Vorabend der Tour mit den Zelten auf dem Gelände des Jugendzentrums “Tempel” in Rheinhausen häuslich einzurichten, entstand aus der Not heraus.

Ein Teilnehmer jüngeren Semesters gedachte nämlich, die Karmariders-Tour in seine laufende Deutschland-Holland-Tour einzubetten und suchte folglich nach einer Bleibe. Fürsorglich, wie ich es nun mal bin, bot ich prompt meinen seelischen und physischen Beistand an und schlug vor, auch dort zu campen.

In meinem Falle zwar völliger geografischer Unsinn (Wohnort-JZ-Entfernung Luftlinie ca. 13km), aber mich dürstete einfach nach einer Zeltnacht. Umgehend traten noch ein paar “Trittbrettfahrer” auf den Plan, sodass sich rasch ein kleines Zeltlager mit fünf bis sechs Personen ergab.Doch kurz vor dem Event schlug das Schicksal in Form eines familiären Todesfalles beim Erstcamper zu, ein anderer Teilnehmer sagte wegen eines akuten Umzuges ab. Bei mir sprach jedoch rein gar nichts dagegen, das Projekt in Angriff zu nehmen. Einfach alles passte, und auch das Wetter SCHIEN uns wohlgeSONNEn.

Ich hänge also die Tourenausrüstung an mein Lanz Bullshit und starte am 9.7. um 15.15 Uhr - grob in Richtung Rheinhausen. Sehr grob, denn erstens steht fest, dass ich einen respektablen Umweg fahren werde, und zweitens weiß ich noch überhaupt nicht, wie sich der genau gestalten soll . . .

TEIL 2

Nachdem ich meine Straße verlassen habe, biege ich mehr oder weniger zufällig in den Weg an der Regattabahn ein; auf der zwei Kilometer langen Strecke brauche ich mich praktisch auf nichts zu konzentrieren und kann weiter darüber nachgrübeln, wie ich weiter fahren werde. Oder könnte.

In Neudorf angelangt, kommt es mir plötzlich in den Sinn, red Barba zu besuchen und zu einer kleinen Runde einzuladen. Vielleicht hat er ja ´ne Idee, wo ich entlang fahren könnte. Leider erwartet er Besuch, weshalb ich unverrichteter Dinge wieder von dannen ziehe. Nachdem ich den TÜV passiert habe, steht fest, dass ich mich zum Rhein-Herne-Kanal begeben werde.

Das ist zwar das genaue Gegenteil der Richtung, in die ich eigentlich muss, bietet sich aber eben deswegen an. Überall sehe ich junge Menschen, die sich im oder am Wasser tummeln. Radfahrer sind eher selten - außer natürlich die, die gerade zum Baden fahren. Ich beginne zu checken, wie weit ich fahren kann, um halbwegs pünktlich gegen 18.30 Uhr am JZ zu sein.

Prinzipiell ist es eigentlich vollkommen egal, wann ich dort eintrudele, aber zu spät will ich auch nicht erscheinen, da die Sache ja einen eher relaxten Charakter behalten soll. So biege ich irgendwo in Oberhausen vom Kanal ab und schlage den Weg ein, den koeter1097 mal vor Wochen gefahren ist, um schneller nach Hause zu kommen.

Nur liegt sein Heim nicht an meinem Zielort oder auch nur in dessen Nähe. Ich kenne zwar den Namen seines Wohnortes, kann ihn allerdings nicht korrekt zuordnen, und den Weg selbst bin ich auch noch nie gefahren. Mit anderen Worten: alles Parameter, die man für einen zünftigen Umweg benötigt !

TEIL 3

Doch am Beginn dieses Weges steht etwas von “Landschaftspark Nord”, und den kenn´ ich, damit kann ich was anfangen, den kann ich sogar in der Landkarte in meinem Kopf zuordnen! Auf diesem Weg begegne ich übrigens niemandem. Nur am Anfang kommt mir ein älterer Radler entgegen, der jedoch irgendwie den Eindruck eines gehetzten Menschen bei mir hinterlässt, der soeben einem Buschbrand entronnen ist.

Über eine kleine Rampe, die ich so gerade noch fahrend schaffe, erreiche ich einen anderen Weg, der mich verdächtig an die HOAG-Trasse erinnert (die führt aber nicht zum Landschaftspark Nord). Und auch hier sehe ich niemanden. Hab´ ich Asbest-Gene oder sind all die Anderen lediglich verweichlichte Klima-Anlagen-Evolutionsopfer?! Klar ist es sehr warm, und meine Arme glänzen auch vor Schweiß, aber in Verbindung mit dem Fahrtwind kühlt das doch astrein !



Je weiter ich diesen Weg fahre, desto mehr erhärtet sich der Verdacht, dass es sich nicht um die HOAG-Trasse handelt - egal. Nach einigen Kilometern habe ich dann ein echtes Deja Vu. Ich passiere nämlich den Startpunkt der Düsseldorfer Radsternfahrt, bin demnach am Eingang des Landschaftsparks Nord. Da dämmert mir auch, dass Oberhausen und Meiderich gar nicht so weit auseinander liegen .

Nur ziehe ich es vor, nicht direkt auf das Gelände zu fahren. Nein, ich folge dem Weg einfach weiter. Bis ich an einer großen Straße lande, mit der ich wieder so gar nichts anfangen kann. Ich wende und fahre den ganzen Rotz zurück, um dann doch in den Park hinein zu rollen. Jetzt gilt es nur noch, einen Punkt zu treffen, den ich kenne. Und das stellt sich als nicht unbedingt einfach heraus . . .

TEIL 4

Aus dem Bauch raus biege ich mal hier ab, fahre mal dort entlang. Trial and error halt, in solchen Situationen das Gebot der Stunde. Stumme Zeitzeugen einer einst blühenden Stahlindustrie säumen meinen Weg. Wie ein kleiner Bengel mustere ich die Stahltreppen, Schächte, Kohlebunker und verwirrende Anlagen, lasse vor meinem geistigen Auge die Betriebsamkeit entstehen, die hier vor Jahrzehnten herrschte.

Im Schatten der Industriedenkmäler ist es angenehm kühl, doch bringt mich das kein Stück weiter. Nach geraumer Zeit entdecke ich endlich einen der “Route Industriekultur-Radwegweiser” - und finde mich wenig später am Eingang des Geländes wieder . Ein zweiter Versuch bewirkt dann die Erleuchtung, dass sich diese Route auch in Gegenrichtung befahren lässt. Ich bin auf Kurs und rolle endlich zum Rhein.



Es begegnet mir genau ein Mädchen, das - ziemlich paralysiert - ganz danach ausschaut, als sei es gerade auf dem Weg zu einem übereilt geplanten Selbstmord, nachdem ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat. In Ruhrort angelangt, überquere ich auf der Friedrich-Ebert-Brücke den Rhein und begebe mich in Homberg wieder auf den Rheinradweg, lege eine kleine Pause ein.

Der Weg zum Tempel ist - einmal in Rheinhausen - nur noch reine Formsache. Als ich einen Wegweiser zum Toeppersee erspähe, sollte ich eigentlich rechts abbiegen, fahre jedoch geradeaus weiter, weil mir der Straßenname nicht deckungsgleich mit dem in meinem Kopf erscheint. So frage ich einige hundert Meter weiter ein Ehepaar nach der Peschmannstraße, und siehe da: Ich darf umkehren!

Diese Situation werde ich wenig später auf dem Gelände des Jugendzentrums mit den Worten “Klar, habe problemlos her gefunden und musste nicht mal fragen.” nicht ganz wahrheitsgetreu wiedergeben. Aber sind wir mal ehrlich: Es war ja auch keine Frage nach dem Weg, sondern eher eine Rückversicherung, eine Bestätigung meiner Vermutung, dass ich mich auch wirklich verfahren habe .

TEIL 5

Zurück an der verhängnisvollen Kreuzung, biege ich also links ab und kurze Zeit später rein instinktiv genau in die Straße ein, die mich direkt zum Jugendzentrum führt. Einige Karmariders begrüßen mich und weisen auf den einzigen Mitzelter, der bereits an einem der Biertischbänke verweilt. Es ist Andy aus Köln, und wir kommen sofort ins Gespräch.

Nach einem kurzen Plausch mit den Karmariders beschließen wir, noch zum Einkaufen zu einem nahe gelegenen Edeka-Laden zu fahren. Ich benötige noch Eistee-Nachschub, Andy besorgt Grillfleisch und Zutaten. Wieder am Platz, teilt sich Andy mit mir die leider letzte Flasche alkfreies Erdinger Weizen, was uns zu einem erneuten Einkauf veranlasst.

Dazu begeben wir uns zum vier Kilometer entfernten Rewe-Markt, der angeblich sogar kaltes Erdinger im Sortiment führen soll. Doch leider trifft weder das Eine noch das Andere zu, sodass wir eine Tanke aufsuchen. Dort werden immerhin zwei Kriterien erfüllt, und zwar “kalt” und “alkfrei”. Wir nehmen mit einigen Flaschen König Pilsener vorlieb und fahren endgültig zurück zum Tempel.

Man quatscht mit allen möglichen Leuten, baut en passant das Zelt auf, und als sich die Sonne hinter die angrenzenden Häuser der Siedlung verzogen hat, begebe ich mich zum Duschen. Es dauert eine Weile, bis ich es vollbracht habe, mich aus meiner völlig desolaten vollklimatisierten Jeans zu schälen. Der Duschvorgang selbst gestaltet sich wieder zu einem kleinen Abenteuer. Wie bereits von meinem Vorduscher Andy geschildert, erweist sich das Einregulieren einer konstanten Wassertemperatur als filigrane Übung für angehende Bombenentschärfer.

Und als mir der Duschvorhang auf die Pelle rückt, als wolle er was von mir, drängt sich mir unweigerlich der Vergleich zu Film-Klassikern wie “Shining” oder “Psycho” oder einem kruden Mix daraus auf . Stünde ich unter dem Einfluss psychedelischer Drogen, könnte das meine letzte Dusche sein. Wieder draußen bei den Jungs, lassen Andy und ich uns mit wirklich interessanten und spaßigen Berichten von ihrer Indien-Tour unterhalten.


Sicherlich könnten wir noch die halbe Nacht hier sitzen, doch alle müssen morgen früh raus, sodass wir den Plausch um kurz vor Mitternacht beenden. Im Zelt angelangt, ist es immer noch so warm, dass es auch nichts bringt, sich all seiner Klamotten zu entledigen. Eine irgendwo in unmittelbarer Nähe stattfindende Party und der Durchzug einer Horde gröhlender Jugendlicher tragen zusätzlich dazu bei, dass ich erst spät einschlafe . . .

TEIL 6

Gegen halb fünf schrillt der Wecker in Form der erwachenden Vögel, um 5.22 Uhr stehe ich auf. Das Erste, das mir auffällt, ist eine Mücke, der ich sofort den Garaus bereite. Sodann bringe ich das Wasser im Kessel zum Kochen, um den üblichen Guten-Morgen-Cappuccino zu genießen. Andy schält sich ebenfalls aus seiner Behausung und fährt zur nächsten Tanke, um sich dort einen Kaffee zu holen.

Als die Muttis zwecks Veranstaltung eines Kinder-Trödelmarktes eintreffen, haben wir schon längst die Zelte eingepackt. Man macht sich noch rasch frisch, und gegen halb neun fahren wir über den Rhein und dann in die City, wo die Karmariders mit dem Aufbau der Pavillons und der kleinen Bühne beschäftigt sind. Nach und nach trudeln die anderen Teilnehmer ein.



Ca. eine halbe Stunde vor´m Start stellt jemand das für Indien angedachte Musik-Projekt vor, bei dem es um “Body-Percussion” geht, frei übersetzt so was wie “Körper-Trommeln”. Und er animiert zum Mitmachen. Sicherlich lieb gemeint, doch die meisten der im Schatten wartenden Teilnehmer verspüren offensichtlich keine große Lust dazu, sich vor der Tour noch ein wenig aufzuwärmen. Danach haut Herbert Knebel noch einige flapsige Sprüche rein, und um elf Uhr starten wir endlich.



Über Kaßlerfeld geht´s nach Ruhrort, wo ich am Straßenrand meinen Tätowierer mit seiner extrem gechoppten Harley erspähe. Ich komme nicht umhin, mit ihm ein paar Worte zu wechseln und warte noch, bis er die Maschine startet, da ich den Sound noch nicht kenne. Dass der radelnde Tross weiter zieht, stört mich wenig, da wir so langsam unterwegs sind, dass ich das Feld schnell eingeholt habe.

Weiter geht´s in Richtung Schwelgern, und dann lege ich meine Orientierung zu den Akten, denn die Straßen, die nun folgen, kenne ich nicht. Schön eskortiert von Polizei-Motorrädern, rollen wir durch Oberhausen. Innerhalb weniger Minuten sehe ich vor mir zwei Radlerinnen mit Plattfuß aus dem Peloton ausscheren. Doch in der mobilen Werkstatt werden die Pannen schnell behoben.

TEIL 7

Alle Nase lang legen wir kleine Pausen ein, denn die Hitze macht allen Beteiligten zu schaffen. Ich für meinen Teil habe beschlossen, sie - also die Hitze, nicht die Teilnehmer! - weitestgehend zu ignorieren. Es verhält sich nämlich wie mit den Menschen, die einen ärgern wollen: Regt man sich über sie auf, tun sie´s immer wieder. Lässt man sie jedoch links liegen, verlieren sie bald die Freude daran .



Außerdem lese ich gerade das Radreise-Buch “Rad ab”, und gegen den Streckenabschnitt, den der Weltumradler im australischen Outback zu meistern hat, ist das hier doch Kinderkram . Und das, was uns gestern Abend die Karmariders über ihre Indien-Tour erzählt haben, lässt diese Witterung auch in einem anderen Licht erscheinen.

Kurz vorm Erreichen des Don Bosco-Gymnasiums in Essen - dort wird ein längerer Aufenthalt erfolgen - setze ich mich in einer Steigung mal wieder vom Feld ab, um die Trittfrequenz schön oben zu halten, da ich diesmal nicht nur ohne Schaltung sondern auch ohne Freilauf unterwegs bin. Am Ende dieser Steigung fährt ein Mädel mit einem älteren Hollandrad neben mir. Ebenfalls ohne Schaltung.

Als dann noch mein alter Rad-Kumpel red Barba zu uns aufschließt, entspinnt sich eine kleine Spöttelei. “Hilfe, ich kann nich´ so schnell, ich hab´ doch eine Schaltung!”, gibt das Mädel einen Spruch zum besten. Wir lachen. Doch auf den Spott folgt die Strafe, denn die Straßenbahnschienen werden der Hollandrad-Fahrerin zum Verhängnis. Sie stürzt. Das passiert übrigens häufiger an diesem Tag.

Auf dem Schulgelände genießen wir alle den Schatten und die feil gebotenen Getränke. Zwei jüngere Teilnehmer scheinen offensichtlich nicht ganz ausgelastet zu sein, denn sie gesellen sich zu den beiden Mädchen, die mir auf dem angrenzenden Sportplatz bereits aufgefallen waren. Und spielen in der prallen Sonne gemeinsam Basketball . . .

TEIL 8

Nach dieser Rast wird das Streckenprofil insgesamt etwas hügeliger. Was einen der Motorrad-Sheriffs allerdings nicht davon abhält, mitten in einer Steigung anzuhalten. Der Mann fährt in seiner Freizeit gewiss keinen Meter mit dem Rad und weiß somit auch nicht, dass es keinen Spaß macht, in einer Steigung anzufahren. Und bei 36°C im Schatten schon mal überhaupt nicht . . .

Doch wenige Kilometer weiter lockt bereits die nächste Pause. Zwischenzeitlich ist ein Mädel vom Rad gekippt, und auch die hochroten Gesichter einiger anderer Teilnehmer rühren gewiss nicht nur von der Sonne her. Um keine unnötigen Risiken einzugehen, wird ihnen dann auch seitens der Tourführung dazu geraten, den nächsten Bahnhof anzusteuern.

Auf dem Pausengelände vor einer Kirche sorgt ein Wasserschlauch für Abkühlung. Bei nicht wenigen Teilnehmerinnen artet die Sache in so was wie einen “Miss Wet-Shirt-Contest” aus. Da bringen auch die BHs nicht mehr allzu viel. Und mir kann keiner der teilnehmenden Typen erzählen, nicht auch einen schüchternen Blick riskiert zu haben . Das sind nämlich genau diejenigen, die immer behaupten, im Internet - zölibatös, wie Männer grundsätzlich ja veranlagt sind - niemals . . ., oh, ich weiche vom Thema ab.



Nach einigem Auf und Ab erreichen wir endlich Mülheim, befahren die Duisburger Straße. Jetzt ist es nur noch flach - denke ich. Als der Tross dann aber nach links in Richtung Speldorf abbiegt, will ich das irgendwie nicht glauben, denn es geht sofort in eine zwar nur kurze, dafür aber recht deftige Steigung rein. Bei der ersten sich bietenden Möglichkeit biegen wir dann jedoch wieder rechts ab. Es folgt ein starkes Gefälle und wir rollen abermals auf die Duisburger Straße zu.

Als ich die Duisburger Motorrad-Polizisten sehe, schnalle ich, dass dieser Umweg wegen der unproblematischeren Übernahme gewählt worden ist, weil sich die Mülheimer Sheriffs von uns verabschieden. Einem kleinen Triumphzug gleich, rollen wir in die Duisburger City hinein und beenden die Rundfahrt auf dem Pausenhof des Steinbart-Gymnasiums. Eine Band spielt auf, und Momomuck, ein “Indian Sunrider”, schmeißt eine Runde Erdinger Weizen.

TEIL 9

Nachdem sich Momomuck und koeter1097 verabschiedet haben und den Heimweg antreten, beschließen auch Andy, red Barba und ich, zum Tempel zu fahren. Andy und ich, weil wir unsere Zelte, Schlafsäcke und das restliche Gerödel abzuholen, red Barba, weil er einfach mitfährt. Dort angekommen, ziehe ich mir mein vorletztes Käsebrot rein.

Der Käse ist geschmolzen, das hatte ich zum letzten Mal während des 2003er Jahrhundert-Sommers auf der Baden Württemberg-Tour. Als ich den Schraubverschluss der Eistee-Flasche öffne, zischt es vernehmlich. Nur ist da ja normalerweise gar keine Kohlensäure drin. Nach einer letzten erfrischenden Zigarette verabschieden wir uns von Andy, der nun noch nach Köln fahren wird - selbstverständlich per Rad.

Red Barba und ich tätigen noch einen kleinen Einkauf in diesem schnuckeligen Edeka-Markt und fahren zurück auf die andere Rheinseite. Wir stehen an einer Ampel, da kommt plötzlich ein Kleinwagen heran und hupt aufmerksamkeitsheischend. Der Beifahrer, ein junger Mann mit Migrationshintergrund, schreit uns einen Willkommensgruß entgegen: MOTHERFUCKER! Ja, die Rhein-Ruhr-Metropole - Kulturhauptstadt 2010 .

War aber ´ne schöne Tour . . .