Ende der 80er Jahre erschuf Uwe Lyko, damaliger Frontmann der Punkrocker „B1“, die Kunstfigur „Herbert Knebel“. Aus einer Laune heraus wagte er mit einem Mix aus Musik, Comedy, Theater und Klamauk ein bis dato neues Kabarett-Projekt: Herbert Knebels Affentheater. Das Quartett verkörpert jene Eckensteher, die wetternd und wartend vor Trinkhallen und Schrebergärten rumlungern. Ob solo oder im Quartett - mit ihrem unverwechselbaren Humor bespaßen die meckernden Ruhrpott-Rentner die Republik.
Uwe Lyko schreibt in seinem Autorenteam alle Texte selbst, da lag Herbert Knebel solo nah. Auch als Bücher sind seine Sketche veröffentlicht worden („Boh glaubse“, „Knapp vorbei, doch nie daneben“, „Meine Fresse“, „ Ich glaub, mich holnse ab“). Mit seinem Soloprogramm „Ich glaub, mich holnse“ ab und der dazu gehörigen Soloveröffentlichung „LIVE UND ZUHAUSE“, hält Herbert Knebel unserer Gesellschaft mit seiner gepfefferten Portion gesundem Menschenverstand den Spiegel vor die Nase. Und dies so, dass wir über uns selbst lachen können.